Motivation ist der erste Schritt in Richtung Erfolg. Das weißt du schon? Perfekt! Dann schau, dass deine Motivation wieder kommt und bleibt, sollte sie dir einmal verloren gehen.

Du willst wieder motiviert sein? So geht’s!

Es gibt keine „Guru-Tipps“ und Heilkräuter, keine „das klappt immer“-Optionen und auch keine E-Books, die du dir kaufen solltest, um jetzt motivierter zu sein. Es liegt allein an dir, an deiner Situation und an deiner Einstellung.

Tipp 1: Mach Pause!

Möglicherweise ist deine Motivation gerade auf einem Tiefpunkt, weil du viele viele Stunden durchgearbeitet hast. Ich ertappe mich häufiger dabei, teilweise 5-6 Stunden am Stück nicht einmal aufzustehen. Das ist selbstverständlich sowohl für die Gesundheit nicht gut, aber auch für deine Motivation nicht sinnvoll. Mache regelmäßig 1x pro Stunde für 5 Minuten Pause und gehe möglichst an die frische Luft, stell dich alternativ an das geöffnete Fenster. Wenn das nicht geht, dann gehe für diese fünf Minuten weg vom Computer, lass dein Handy auf dem Tisch liegen (ja, ich weiß, das fällt sehr schwer – auch mir) und setz dich auf die Couch. Mach die Augen zu und lass die Seele baumeln.

Ganz wichtig: Setze dir eine feste Zeit, in der du Pause machst – beispielsweise immer um 10 Minuten vor einer vollen Stunde. Setze dir auch eine feste Zeit dafür, wie lange deine Pause andauert. Nichts ist schlimmer, als fünf Minuten Pause machen zu wollen und sich nach 20 Minuten dabei zu ertappen, wie man immer noch gemütlich auf der Couch liegt. Hoch mit dir und ran an die Arbeit!

Tipp 2: Organisier dich!

Nichts ist schlimmer, als ein chaotischer Schreibtisch, einen chaotischen Arbeitsalltag und demzufolge auch ein chaotischer Ablauf. Besser ist es, stets genau zu wissen

  • WELCHE Aufgaben anstehen, offen sind, wichtig sind und getan werden müssen.
  • WANN sie getan werden müssen, am wichtigsten sind und überfällig werden.
  • WARUM die Aufgaben getan werden müssen und in welche Kategorie sie fallen.

Du solltest alle deine Aufgaben, ob klein, ob groß, ob täglich, ob Lebensziel, aufschreiben und sortieren. Die Wahl der Methode überlasse ich am besten dir, denn in Bezug auf die Organisation der Arbeit gibt es zahlreiche, wenn nicht sogar unendlich viele Methoden. Die einen schwören auf ein A-B-C-System, die anderen schwören auf die 80/20-Regelung und die nächsten sind von einem chronologischen bzw. zeitlichen Abarbeiten überzeugt, ganz egal, wie wichtig oder unwichtig Aufgaben sind.

Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was für ihn die beste Arbeitsmethode ist. Fakt ist, du musst dich organisieren. Wie auch immer das am Ende für dich aussieht.

Tipp 3: Strukturiere dich neu

Eventuell sind deine Arbeitsmethoden eingefahren oder ergeben bei längerer Betrachtung keinen Sinn. Werfe sie über Bord und strukturiere dich ganz einfach neu. Niemand hält dich davon ab, einfach mal ein paar neue Sachen auszuprobieren.

Ich persönlich arbeite mit einem Mix aus verschiedenen Systemen. In meinem Kopf sind alle Aufgaben gespeichert, doch irgendwann möchte man natürlich auch einmal ausspannend. Daher arbeite ich am liebsten mit Podio, einem kostenlosen Management-System, welches ich dir nur ans Herz legen kann.

Hier sind alle meine Aufgaben chronologisch – also nach Tagen sortiert – aufgelistet. Ich sichte morgens alle Aufgaben, entscheide im Kopf, welche Aufgaben wichtig sind, welche dringend und welche ich möglicherweise am Ende des Tages auf den Folgetag schieben kann, sofern keine Zeit mehr bleibt.

Mit diesem System gehe ich sicher, dass ich niemals etwas Dringendes vergesse oder einen Termin verpasse, andererseits aber auch die wichtigen Dinge nicht vernachlässige oder vergesse. Alles, was wirklich nicht dringend oder wichtig ist, wird erledigt, sobald Kategorie A und B abgeschlossen sind, entweder heute oder morgen.

Auswählen, was liegenbleibt – Die moderne Art, Prioritäten zu setzen

Wenn es um das erfolgreiche Zeit- und Selbstmanagement geht, kommst du um Prioritäten nicht herum. Wer so viel Zeit zur Verfügung hat, dass Prioritäten nie gesetzt werden müssen, der braucht auch kein Zeitmanagement. Uns „Normalsterblichen“ geht das allerdings fast nie so, oder? Wir brauchen Zeit – fast täglich. Wenn es dir auch so geht, dann kennst du das Gefühl, ständig etwas hin- und herschieben zu müssen, um andere, wichtigere, Dinge zu erledigen. Prioritäten setzen – genau das machen wir täglich. Doch wie setzen wir nicht einfach irgendwelche Prioritäten, sondern die Richtigen?

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Effizient arbeiten als Angestellter: Tipps für Projektmanager und Teammitglieder

Wer angestellt arbeitet, ist gewissen Regeln und Rahmenbedingungen unterworfen, die durch das Unternehmen gesetzt werden. Wer effizient arbeiten will, ist deshalb bei der Wahl der Mittel und des Arbeitspensums nicht genauso frei, wie ein Selbstständiger. Dennoch hast du auch als Angestellter genügend Möglichkeiten, um das Beste aus deinem Arbeitstag herauszuholen. Julia, Inhaberin und Herz von geliebte-ordnung.de erklärt dir in diesem Artikel, was das bedeutet und wie es funktioniert.

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