Niederlagen und fehlende Motivation begleiten jeden Unternehmer. Doch anstatt einfach aufzugeben, solltest du diese Niederlagen als Anlass nehmen, erst richtig Gas zu geben. Sieh jede Niederlage als Halbzeitpause an. Hol dir deine Motivation zurück und definiere deine Ziele neu. Mit welchen Tipps du das anstellst und was du von vermeintlichen „Versagern“ lernen kannst, die ihr großes Ziel doch noch erreicht haben, erfährst du hier.

Motivation fürs Team

In der Fußballgeschichte gab es bereits viele Fälle (zum Beispiel das Wunder von Grotenburg), in denen ein Spiel nahezu aussichtslos ausgesehen hat. Doch nach der Halbzeit wendete sich das Blatt und das Team rockte den Platz. Was war passiert? Heimlicher Anschiss des Trainers in der Kabine? Oder doch ein paar passende Motivationssprüche, um die Sportler anzuheizen.

Das A und O bei einer derartigen Motivation ist nicht das obligatorische „Du schaffst das“-Credo, sondern vielmehr das Nehmen des Drucks. Das funktioniert zudem nicht nur beim Fußball, sondern in fast jeder Lebenslage.

  • im Beruf
  • im Verein
  • in der Familie
  • privat

Nutze die Halbzeit clever!

Halbzeit ist deine Zeit

Wer mitten in einem aufwendigen oder anspruchsvollem Projekt steckt, verliert oftmals den objektiven Blick. Wir entwickeln eine Art Tunnelblick und müssen uns zwingen, gelegentlich einen Schritt zurückzutreten und unsere Konzentration zu schärfen.

Die Halbzeit, also die Hälfte des Projektes, ist die perfekte Zeit, um einmal Revue passieren zu lassen, was bereits geschafft ist. Dennoch hast du mit der Halbzeitpause die Gewissheit, dass du noch ausreichend Zeit hast, um beispielsweise

  • Fehler auszumerzen
  • dich mit Details zu beschäftigen
  • oder Ergebnisse zu optimieren

Wie du richtig Bilanz ziehst

Widmest du dich während der Halbzeit deinem Projektfortschritt, dann solltest du strukturiert, produktiv und effizient mit Kritik und Motivation umgehen.

Das gilt nicht nur für ein Resümee an Außenstehende, sondern auch für dich allein. Halte deine Bilanz

  • kurz
  • und strukturiert

Vergleiche dein Resümee mit der Fußball-Situation. Hier hat der Trainer auch nur zehn Minuten Zeit, um seinem Team sowohl Feedback zu geben, die Situation zu beurteilen, aber auch Motivation zu verteilen.

Schritt 1: Kritik

Im ersten Schritt deines Projekt-Resümes sprichst du für dich selbst an, was beim Projekt bislang schief gelaufen ist. Versuche dabei nicht emotional zu sein, keine Interpretation zuzulassen und nicht über Fehler oder die Situation zu arbeiten.

Bleibe fokussiert und nenne Fakten

Schritt 2: Motivation

Im zweiten Schritt widmest du dich der Motivation. Versuche die Kritik positiv zu sehen und dich selbst zu stärken. Aus Fehlern lernst du – und genau das sollte dir bewusst sein.

Motiviere dich, indem du an angebliche Versager denkst, die es nach einer oder mehreren Niederlagen doch noch geschafft haben, ihren Traum zu verwirklichen, berühmt zu werden, erfolgreich zu werden – und vieles mehr.

Der Autor von „Robinson Crusoe“ (Daniel Defoe) war mit 32 Bankrott. Aufgegeben hat er dennoch nicht. Albert Einstein war 1902 bereit, Privatstunden anzubieten und bot eine Probestunde gratis an. 1921 erhielt er den Nobelpreis. Auch Wilhelm Conrad Röntgen erhielt den Nobelpreis, obwohl er damals sogar von der Schule verwiesen wurde. Das und mehr sollte dich motivieren, nach einer oder mehrerer Niederlagen niemals (!) aufzugeben.

Schritt 3: Verbesserung

Im dritten Schritt geht es um konstruktive Verbesserungsmöglichkeiten. Du solltest bei deinem Kurz-Resümee niemals zu früh urteilen oder aber über Verbesserungen nachzudenken. Erst wenn du die Fakten kennst und wieder entsprechend Motivation hast, ist es an der Zeit, Verbesserungen zu planen.

Dein oberstes Ziel: Stehe zu 100 % hinter deinem Projekt und glaube sowohl an dich als auch an dein Ziel.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Du kennst doch sicherlich die Aussage von Sepp Herberger, dass ein Spiel niemals endet. Das gilt auch für deinen Erfolg, deinen Job, dein Unternehmertum.

Aus diesem Grund gilt: Analyse deine Fehler, motiviere dich selbst und entwickle neue oder verbesserte Strategien.

Und dann? Vorwärts schauen!

Auswählen, was liegenbleibt – Die moderne Art, Prioritäten zu setzen

Wenn es um das erfolgreiche Zeit- und Selbstmanagement geht, kommst du um Prioritäten nicht herum. Wer so viel Zeit zur Verfügung hat, dass Prioritäten nie gesetzt werden müssen, der braucht auch kein Zeitmanagement. Uns „Normalsterblichen“ geht das allerdings fast nie so, oder? Wir brauchen Zeit – fast täglich. Wenn es dir auch so geht, dann kennst du das Gefühl, ständig etwas hin- und herschieben zu müssen, um andere, wichtigere, Dinge zu erledigen. Prioritäten setzen – genau das machen wir täglich. Doch wie setzen wir nicht einfach irgendwelche Prioritäten, sondern die Richtigen?

mehr lesen

Effizient arbeiten als Angestellter: Tipps für Projektmanager und Teammitglieder

Wer angestellt arbeitet, ist gewissen Regeln und Rahmenbedingungen unterworfen, die durch das Unternehmen gesetzt werden. Wer effizient arbeiten will, ist deshalb bei der Wahl der Mittel und des Arbeitspensums nicht genauso frei, wie ein Selbstständiger. Dennoch hast du auch als Angestellter genügend Möglichkeiten, um das Beste aus deinem Arbeitstag herauszuholen. Julia, Inhaberin und Herz von geliebte-ordnung.de erklärt dir in diesem Artikel, was das bedeutet und wie es funktioniert.

mehr lesen