Wer das Wort Zeitmanagement hört, der denkt häufig daran, seine acht Stunden Arbeit abzusitzen und dabei sein Zeit möglichst sinnvoll einzuteilen. Heutzutage hat sich Zeitmanagement aber deutlich gewandelt, denn es geht nicht (mehr) darum, einfach bestimmte Zeiten abzusitzen und dabei möglichst beschäftigt auszusehen. Klar, es gibt sicherlich Unternehmen, in denen das noch immer zur Tagesordnung gehört, aber so wollen wir ja nicht sein, richtig? Wir wollen wirkliches Zeitmanagement betreiben, wirklich effektiv arbeiten und dabei auch noch wirklich erfolgreich sein! Dafür ist es nötig, uns beim Thema Zeitmanagement nicht selbst auszutricksen. Wie das geht, erfährst du hier.

Wer fest in einem Job angestellt ist, hat in vielen Fällen überhaupt kein Interesse am Zeitmanagement. Das ist okay so und auch vollkommen normal. Als Unternehmer wiederum ist die Sache anders. Wir selbst sind für unser Geld am Monatsende verantwortlich und möchten wir Geld haben, müssen wir mehr tun als unsere Zeit absitzen. Wer Pause macht und die Füße hochlegt oder mal für zwei Stunden ins Café geht, weil das Wetter gerade so schön ist, der hat als Selbstständiger die volle Freiheit dazu, muss aber am Monatsende damit leben, dass sich das und möglicherweise andere Situationen auf die Endsumme des Gewinns auswirkt. Wer das verhindern möchte, sollte sich mit dem Thema Zeitmanagement befassen.

Wichtig vorweg: Zeitmanagement bedeutet für mich nicht, möglichst viel in kurzer Zeit zu schaffen. Zeitmanagement bedeutet für mich auch nicht, noch länger zu arbeiten, damit man die Zeit, die man pro Tag hat, mit noch mehr Arbeit verbringt. Das war teilweise funktionieren, aber effektives Zeitmanagement für Unternehmer geht heutzutage definitiv anders.

Was effizientes Zeitmanagement wirklich bedeutet

Effizienz impliziert ja schon, dass es nicht darum geht, etwas überhaupt zu erledigen (=Effektivität). Es geht darum, Dinge möglichst effizient zu erledigen, also auch das Zeitmanagement effizient (und nicht nur effektiv) zu gestalten.

Theoretisch bedeutet das also, dass wir in unserer Zeit nicht einfach nur alle Aufgaben erledigen, die für uns wichtig sind, sondern dass wir sie möglichst effizient erledigen, um

  • Zeit zu sparen
  • Ressourcen zu sparen
  • Kraft zu sparen

Als Unternehmer hat man die Angewohnheit, das Thema „freie Zeiteinteilung“ (vor allem am Anfang) sehr locker anzugehen. Freie Zeiteinteilung bedeutet, sein eigener Chef zu sein, selbstständig zu entscheiden und auch selbst zu wählen, wann man woran in welchem Umfang arbeitet. Das geht solange gut, bis du deine Honorar-Überweisungen erhältst, die unter Umständen geringer ausfallen als du es dir gewünscht hättest oder gar geringer als du es für dein Leben benötigst.

Das ist kein schönes Gefühl und auch ich kenne das aus der Vergangenheit noch sehr gut. Wer jetzt allerdings ein schlechtes Gewissen bekommt, weil er denkt, er macht einfach nicht genug, er leistet nicht genug, er arbeitet immer noch nicht hart genug, der ist meiner Ansicht nach auf dem falschen Weg.

Du leistest genug, du machst auch genug. Nur vielleicht machst du es noch nicht effektiv genug!

Viel arbeiten heißt nicht, dass du effizient arbeitest

Wer viele Aufgaben hat und dabei auch noch viele Aufgaben erledigt und somit hart arbeitet, viel arbeitet und gefühlt rund um die Uhr beschäftigt ist, gilt allgemein als sehr erfolgreich. Wer so viel zu tun hat, muss doch erfolgreich sein, oder? Leute, die ihre Aufgaben in kürzester Zeit schaffen, ohne Probleme bewältigen, organisieren und managen und dabei sogar noch Zeit haben, ein wenig zu networken oder einen Blog zu pflegen … das ist doch gar nicht möglich?

Doch, das ist es. Blöderweise nicht damit, dass man das Thema „freie Zeiteinteilung“ so frei auslegt, dass die Zeit vergeudet wird. Als Unternehmer ist Zeit dein wertvollstes Gut, ja es ist sogar wertvoller als Geld – zumindest nach meiner Erfahrung. Geld kann man verdienen, Erfolg kann man sich erarbeiten, an der Motivation kann man arbeiten … Zeit wiederum bekommst du nie wieder zurück, wenn sie einmal weg ist. Sie verstreicht und ist für immer fort und was bleibt, ist „nur“ die Zeit der Zukunft.

Aus diesem Grund ist es mir ein so großes Anliegen, dass du deine Zeit sinnvoll und gleichzeitig auch effektiv einsetzt. Viel zu arbeiten und gleichzeitig so überlastet zu sein, bedeutet nicht, dass man automatisch auch produktiv ist. Eigentlich bist du in dieser Form des Arbeitens nur damit beschäftigt, deine Brandstellen zu löschen, anstatt wirklich daran zu arbeiten, effektiver zu werden.

Mein optimierter Tagesablauf

Ich habe einige Jahre gebraucht, um mich selbst zu organisieren und meine freie Zeiteinteilung so zu gestalten, dass sie mich sowohl beruflich voranbringt, mir aber auch privat ein gutes Gefühl gibt. Das war nicht immer einfach und es gab Situationen, in denen ich mich gerne anders entschieden hätte. Heute bin ich allerdings froh, dass ich all das ausprobiert und kennengelernt habe, was nicht funktioniert hat, um rauszufinden, warum es nicht funktioniert hat.

Aus diesen Fehlern lässt sich am besten lernen. Damit du selbst diese Fehler aber nicht auch machen musst, sondern direkt durchstarten kannst, deinen optimalen Tagesablauf zu planen, erfährst du im Blog in den nächsten Wochen:

  • wie sich mein optimaler Tagesablauf gestaltet
  • wie ich mit nicht planbaren Situationen umgehe
  • wie ich mir dennoch freie Zeit fürs Networken und Bloggen freischaufle

Wenn du nicht warten möchtest, um all diese Informationen zu bekommen, dann trage deinen Namen und deine E-Mail-Adresse in den roten Kasten am Ende des Artikels ein und ich sende dir alle Informationen zu.

Hol dir damit das kostenlose E-Book „Meister der Kundenakquise“, profitiere am Folgetag von einer über 2000 Wort langen E-Mail, in der es um mein ToDo-System geht, das nicht nur in der Theorie funktioniert – und an Tag 3 nach deiner Anmeldung erhältst du alle Informationen zum Thema effizientes Zeitmanagement und optimierter Tagesablauf, der sowohl beruflich als auch privat funktioniert – bequem per E-Mail.

Auswählen, was liegenbleibt – Die moderne Art, Prioritäten zu setzen

Wenn es um das erfolgreiche Zeit- und Selbstmanagement geht, kommst du um Prioritäten nicht herum. Wer so viel Zeit zur Verfügung hat, dass Prioritäten nie gesetzt werden müssen, der braucht auch kein Zeitmanagement. Uns „Normalsterblichen“ geht das allerdings fast nie so, oder? Wir brauchen Zeit – fast täglich. Wenn es dir auch so geht, dann kennst du das Gefühl, ständig etwas hin- und herschieben zu müssen, um andere, wichtigere, Dinge zu erledigen. Prioritäten setzen – genau das machen wir täglich. Doch wie setzen wir nicht einfach irgendwelche Prioritäten, sondern die Richtigen?

mehr lesen

Effizient arbeiten als Angestellter: Tipps für Projektmanager und Teammitglieder

Wer angestellt arbeitet, ist gewissen Regeln und Rahmenbedingungen unterworfen, die durch das Unternehmen gesetzt werden. Wer effizient arbeiten will, ist deshalb bei der Wahl der Mittel und des Arbeitspensums nicht genauso frei, wie ein Selbstständiger. Dennoch hast du auch als Angestellter genügend Möglichkeiten, um das Beste aus deinem Arbeitstag herauszuholen. Julia, Inhaberin und Herz von geliebte-ordnung.de erklärt dir in diesem Artikel, was das bedeutet und wie es funktioniert.

mehr lesen

Keine Zeit fürs Zeitmanagement? 10 Lösungen für dieses Problem – Teil 2

Wer kennt das nicht. Ein besseres Zeitmanagement und Selbstmanagement wäre schon ganz nett, aber genau dafür fehlt oftmals die Zeit. Was erst einmal ironisch klingt, ist für viele Menschen reine Normalität. Geht es dir auch so? Hättest du gerne mehr Zeit, um genau diese Zeit zukünftig besser zu strukturieren und zu ordnen? Das Gute ist: Es gibt Lösungen für diesen kleinen Teufelskreis. Diese Lösungen sind vielleicht nicht so einfach und vielleicht auch nicht so verlockend, aber sie sind es Wert.

mehr lesen